Hintergrund
Die Erste Bank, ein führendes Finanzinstitut in Österreich, wollte ihren Campus in Wien durch die Implementierung einer nachhaltigen und benutzerfreundlichen Ladelösung für Elektrofahrzeuge aufwerten. Mit der Vision, die Elektromobilität für Mitarbeiter, Kunden und die Öffentlichkeit zu unterstützen, wollte die Erste Bank einen flexiblen, mehrstufigen Zugang zu Lademöglichkeiten bieten und gleichzeitig eine neue Einnahmequelle schaffen und ihre umfassenderen Nachhaltigkeitsziele unterstützen.
Herausforderung
Die Erste Bank benötigte eine zuverlässige, flexible und einfach zu verwaltende Ladeinfrastruktur, um den Bedürfnissen verschiedener Nutzergruppen gerecht zu werden:
- Mitarbeiter, die von kostenlosem Laden profitieren würden
- Kunden, die Zugang zu Ladegeräten zu einem ermäßigten Preis haben
- Öffentliche Gäste und Nachbarn, die Standardpreise zahlen würden, was zusätzliche Einnahmen generiert.
Für die Verwaltung dieses hybriden Zugangsmodells war eine Lösung erforderlich, die gestaffelte Preise und die Rationalisierung von Zahlungen unterstützt und gleichzeitig eine zentrale Überwachung von 57 Ladegeräten sowohl für AC- als auch für DC-Typen bietet.
Lösung
Unser Team lieferte eine umfassende Zahlungs- und Managementlösung, die auf das halböffentliche EV-Lademodell der Erste Bank mit 57 AC- und DC-Ladestationen zugeschnitten ist
Schlüsselkomponenten der Lösung:
- Integriertes Zahlungssystem mit gestaffelter Preisgestaltung: Wir haben eine flexible Zahlungslösung implementiert, die verschiedene Preisstrukturen basierend auf dem Benutzertyp unterstützt. Das System passt sich automatisch an und bietet kostenloses Aufladen für Mitarbeiter, ermäßigte Tarife für Kunden und Standardtarife für öffentliche Gäste, um ein nahtloses Erlebnis für alle Benutzer zu schaffen.
- Zentralisierte Backend-Verwaltung: Alle 57 Ladegeräte waren mit einer einzigen Backend-Plattform verbunden, so dass die Erste Bank die Nutzung einfach überwachen, die Preisgestaltung verwalten und die Leistung optimieren konnte. Das System unterstützt den Fernzugriff, ermöglicht eine Echtzeitüberwachung und reduziert den Bedarf an Wartung vor Ort.
- Umsatzgenerierung und ROI: Mit dem kostenpflichtigen Laden für öffentliche Nutzer und vergünstigtem Laden für Kunden hat die ERSTE BANK eine neue Einnahmequelle geschaffen, die dazu beiträgt, die Investitionskosten der Ladeinfrastruktur zu kompensieren.
Befund
Seit der Implementierung hat die Erste Bank messbare Ergebnisse erzielt:
- Verbesserte betriebliche Effizienz: Das zentrale Backend-System bietet dem Flottenmanager wertvolle Einblicke in das Nutzungsverhalten, die Verfügbarkeit von Ladegeräten und den Energieverbrauch. Dieser datengetriebene Ansatz ermöglicht ein effizientes Management und hilft, den Ressourceneinsatz zu optimieren.
- Erhöhte Umsatzgenerierung: Durch die Gebühren für öffentliche Gäste und das Angebot von ermäßigten Tarifen für Kunden hat die Erste Bank effektiv eine zusätzliche Einnahmequelle geschaffen, die zu einem positiven ROI beiträgt. Das gestaffelte Preismodell bringt Komfort für Mitarbeiter und Kunden mit Rentabilität in Einklang und unterstützt die Nachhaltigkeit der EV-Infrastruktur.
- Verbesserte Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit: Die Verfügbarkeit von kostenlosem Laden für Mitarbeiter und ermäßigten Tarifen für Kunden wurde gut angenommen, was die Vergünstigungen für die Mitarbeiter und die Kundenbindung verbessert. Auch öffentliche Gäste profitieren vom bequemen Zugang zum Laden an einem vertrauenswürdigen Campus-Standort in Wien.
- Ausrichtung an den Nachhaltigkeitszielen: Der Einsatz von 57 Ladegeräten für AC- und DC-Optionen unterstreicht das Engagement der Erste Bank für nachhaltige Infrastruktur und grüne Mobilitätslösungen. Diese Initiative zum Laden von Elektrofahrzeugen unterstützt ihre umfassenderen Umweltziele und dient gleichzeitig der Gemeinschaft.